Aserbaidshan gewinnt mit 221 Punkten!

Mai 15, 2011

Der Gewinner des 56. Eurovision Song Contests ist nach einer spannenden Show und einer noch spannenderen Punktevergabe das kaukasische Duo Ell & Nikki mit Running Scared geworden! An zweiter Stelle folgen Italien mit 189 Punkten und als dritter Platz Schweden mit 185 Punkten. Herzlichen Glückwunsch!

See you in BAKU !!!


Nachfolgend die Pressekonferenz der Sieger und anschliessend die Abschlusspartie. Das Team von eurovisionlive.com meldet sich morgen wieder. Euch noch einen schönen Abend und eine gute Nacht!


Let the Show begin

Mai 14, 2011

Heute abend ist es soweit – der Moment auf den die Eurovisionsfans nicht nur in Europa sondern auch weltweit hinfiebern – das grosse Finale, the Grand Final. Die Liveshow wird auch in Australien, Neuseeland und Südafrika live übertragen! Alles dreht sich um die Frage wer der nächste Gewinner ist und wo der eigene Favorit landet.

Dieses Jahr wird eines der stärksten in der 56-jährigen Geschichte des Grand Prix de la Chanson, der heute Eurovision Song Contest genannt wird. Die Startreihenfolge der einzelnen Beiträge ist sehr gut zusammengestellt und fügt sich zu einem harmonischen Bild zusammen. Langsamere Beiträge gruppieren sich und werden von Popstücken abgelöst und zum Schluss gibt es mit dem Beitrag von Georgien noch einmal ein Rockstück als Knaller.

Während der Show gibt es genügend Möglichkeiten für den Fan zu lästern über Kleider, Kostüme, Bühnengestaltung oder die gesanglichen Qualitäten der Künstler. Einfach Spass haben – das scheint das Motto vieler zu sein – ob auf privaten ESC-Parties, bei öffentlichen public viewings oder hier live vor Ort in der Halle.

Und natürlich gehört das Zittern dann bei der kultigen Punktevergabe im Anschluss dazu. Schadenfreude, Bedauern oder Siegesfreude wenn der Favorit oder das eigene Land mehr oder weniger Punkte erhält. Wetten kann man schon abschliessen, ob Zypern und Griechenland sich dieses Jahr wieder die 12 Punkte schenken oder Deutschland aus Österreich wieder einmal keine Punkte erhält.

Dem Gewinner bleibt dann der Ruhm für eine Nacht, er kann sich in die Reihe der Grand-Prix-Gewinner einreihen, kommt eventuell mit anderen Beiträgen in diverse Charts während die meisten der Beiträge in den Archiven verschwinden, als sentimentale Erinnerungen von den Hardcorefans in selbstgebrannten Playlisten verbleiben oder schlimmstensfalls als Promo-CD in den CD_regalen verstauben.

Wie auch immer und wo auch immer im nächsten Jahr der Eurovision Song Contest stattfindet – wir vom eurovisionlive.com-Team wünschen Euch heute Abend viel Spass und Spannung!


Erste Probe des Grand Finals absolviert

Mai 13, 2011

Soeben ging die erste Probe für den Gesamtablauf des Grand Finals zu Ende. Dieses Eurovisionsfinale ist eines der stärksten in der gesamten Geschichte des Grand Prix. Viele unterschiedliche Musikrichtungen mit einer guten Mischung europäischer Länder. Alte klassische Grand-Prix-Nationen wie die Schweiz  oder Italien sind ebenso dabei wie jüngere etwa Moldavien oder Georgien. Keiner der der Punktezuschiebung immer so oft verschrieenen Blöcke ist überrepräsentiert. Nichts destotrotz können alle Länder , die an den gesamten drei Shows mitgewirkt haben, voten.

Die Eröffnung des samstäglichen Abends ist nicht ganz so glücklich verlaufen. Da Lena im diesjährigen Wettbewerb wieder antritt, kann sie nicht den ganzen Eröffnungsakt gestalten, sondern überlässt diese Ehre den diesjährigen Hosts. Während Judith Rakers und Anke Engelke eher dabei eine Nebenrolle spielen, fällt die Hauptrolle ganz Stephan Raab zu. Wie gewohnt inszeniert sich dieser so, dass der Eröffnungsakt eine Raab-total-Show wird – der ESC hatte schon viel bessere Intros erlebt. Mit seiner Band – den Heavy tones trägt er eine Rockversion von Satelite vor und es stürmen 43 Lenadoubles mit den Fahnen der teilnehmenden Länder auf die Bühne. Es hätte ruhig etwas weniger pompös, aber dafür mehr von Deutschland sein können!

Danach wird ein kurzer Einspielfilm über den Umbau der Düsseldorfer Esprit-Arena vom Fussballsatdion hin zur Eurovisionsbühne gezeigt. Den hätte man sich auch schon im Internet anschauen können. Viel schöner wären auch hier wieder Bilder aus Deutschland gewesen.

Danach treten die einzelnen Finalteilnehmer mit ihren Beiträgen auf. Die Startreihenfolge und auch ein Scoreboard gibt es auf www.eurovisionlive.com downzuloaden. Die einzelnen Postkarten vor den Beiträgen sind aus den beiden vorhergegangenen Halbfinalen bekannt und selbst bei den Big 5 sind keine neuen Gegenden zu sehen – sehr schade.

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Mit dem Ende des georgischen Beitrags wurde die Presse aufgefordert die Arena zu verlassen – dies ist für den Eurovision Song Contest ansonsten ein eher unüblicher Vorgang. Mit dem vom NDR angekündigten Intervalakt, in dem Jan Delay auftreten soll, kann man dieses Vorgehen nicht begründen. Also wird uns noch eine Überraschung erwarten, die zur Zeit noch niemand erfahren darf.

Bei diesen Heimlichkeiten, welche hier vor Ort darum gemacht werden, muss es schon etwas sehr ungewöhnliches sein. Alles andere wäre ziemlich platt. Seit Jahren mutmasst man ja, dass ABBA wieder einmal auftreten kann – dies wäre auch der einzige entschuldbare Grund dafür die Presse aus den Proben auszuladen.

Aber wie so oft wird dieser Gedanke wohl nur ein Wunschtraum bleiben. Bleibt nur zu hoffen, dass wir von weiteren Raab-Peinlichkeiten wie zur Eröffnung verschont bleiben.


Bilder der Pressekonferenz der Finalteilnehmer aus dem 2. Halbfinale

Mai 13, 2011

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Die Finalisten aus dem 2. Semifinale stehen fest.

Mai 12, 2011

Nach einer fulminanten Show, die das erste Halbfinale übertraf, stehen nun die letzten 10 Teilnehmer am Finale fest.

Estland – Getter Jaani mit Rockefeller Street

Rumänien – Hotel FM mit Change

Moldau – Zdob si Zdub mit So Lucky

Irland – Jedward mit Lipstick

Bosnien-Herzegovina – Dino mit Love in rewind

Dänemark – A friend in London mit New tomorrow

Österreich – Nadine Beiler mit The secret is love

Ukraine – Mika Newton mit Angel

Slovenien – Maja Keuc mit No one

Schweden – Eric Saade mit Popular

Erwartungsgemäss haben sich einige der vorhergesagten Beiträge nicht qualifiziert. Warum, dies werden die Diskussionen der nächsten Tage ergeben. Schade finde ich es für Dana, aber Ding Dong ist nun einmal kein Diva. Einige der Beiträge, die ich nicht auf meinem Zettel hatte, überraschten jetzt in der Liveübertragung sogar mich, so zum Beispiel Getter Jaani aus Etland. Allen Finalisten herzlichen Glückwunsch!

Alle qualifizierten Teilnehmer aus beiden Halbfinalen treten nun am Samstag im grossen Finale noch einmal gegeneinander an, zusätzlich werden wir noch Spanien, Italien, Frankreich, Grossbritannien und Deutschland hören und sehen.

In wenigen Minuten beginnt die Pressekonferenz mit den neuen Finalisten, auf der unter anderem wieder die Startnummern für Samstag gezogen werden.

Zur Zeit ist nicht bekannt, ob es während der Übertragung zu technischen Schwierigkeiten gekommen ist. Die drei Moderatoren führten sicher und gekonnt durch die Sendung udn auch der Interval Act konnte selbst hier im Pressezentrum noch etliche Kollegen überraschen.

Weiter auf dem laufenden bleibt ihr bei www.eurovisionlive.com.


Letzte Einschätzung vor dem 2. Semifinale

Mai 12, 2011

Hier meine letzte Einschätzung der Beiträge im 2. Semifinale:

Bosnien – Dino als Klassiker, nett anzuhören

Österreich – eine stilvolle Ballade

Niederlande – muss nicht weiterkommen

Belgien - a capella; nett gemacht, aber ob dies Europa gefällt?

Slowakei – eine sehr schöner Beitrag, gehört allein der Qualität wegen in das Finale!

Ukraine – auch ein schöner Beitrag, besonders ins Auge fallen mir die Sandmalereien im Bühnenbild

Moldavien – so lucky – einfach nur Spass auf der Bühne, wird wohl als Überraschung ins Finale einziehen

Schweden – einer der Favoriten, kommt besonders bei den jugendlichen Zuschauern gut an

Zypern – zu getragen, qualitativ hochwertiger Beitrag – aber wie so oft geht es ja auch bei diesem Wettbewerb nicht um Qualität

Bulgarien – stilvoller Balkanpop

Mazedonien – gefällt mir überhaupt nicht

Israel – the one and only Dana gehört schon allein zum Finale!

Slovenien – zu viel Drama

Rumänien – nettes Lied, wird aber wohl leider nicht weiterkommen

Estland – zu bunt und quietschig

Weissrussland – hat Schwung und gefällt mir, hat wohl bisher niemand auf dem Zettel

Lettland – aus diesem Land bin ich besseres gewohnt

Dänemark – noch ein Favorit auf den Endsieg

Irland – Power pur, exotisch und unterhaltsam – soll unbedingt im Finale sein!

Ich würde gern folgende Länder im Finale sehen:

Bosnien, Österreich, Slowakei, Ukraine, Moldavien, Schweden, Israel, Weissrussland, Dänemark, Irland


Alles klar zum Start für das zweite Halbfinale

Mai 12, 2011

Genau wie für das erste Halbfinale gibt es auch für den heutigen zweiten Teil drei Generalproben. Bei einer von ihnen war das eurovisionlive.com Team wieder vor Ort.

Diesmal schienen die Hosts sich mit den Abläufen in der Sendung schon vorher beschäftigt zu haben, wenigsten in dieser Hinsicht klappte es schon flüssiger als am Dienstag. Dafür waren technische Probleme beim Einspielen oder mit der LED-Wand häufiger. Die Gründe der technischen Störung aus der Liveübertragung des ersten Halbfinales sind laut NDR und EBU gefunden und behoben worden.

Die Postkarten zwischen den einzelnen Beiträgen zeigen wieder Details aus Deutschland, auch aus eher unbekannten Gegenden – wer kennt denn schon den grössten deutschen Windpark in Eilsleben?

Ein besonderes Highlight wird der Intervalakt. Die Flying Steps verbinden eher jugendliche Tanzstile wie Breakdance und Hip Hop mit der Musik von Johann Sebastian Bach – sehens- und hörenswert.

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Aber seht Euch diesen Abend an, diesmal dürfen auch die deutschen Zuschauer für ihren Favoriten mit abstimmen:
2. Halbfinale: 12. Mai 2011 - ab 21.00 Uhr live im Ersten
Finale: 14. Mai 2011 - ab 21.00 Uhr live im Ersten


Urban: „Nein, wir senden nicht aus Kasachstan, sondern aus Düsseldorf!“

Mai 11, 2011

Peinlicher Vorfall gestern abend bei der Live-Übertragung des ersten Halbfinales: Millionen von Fernsehzuschauern in Deutschland und Europa hatten mit Tonproblemen zu kämpfen. Minutenlang konnten die Kommentatoren der einzelnen Ländern keine Kommentare zu den einzelnen Beiträgen abgeben. Als diese Panne endlich bemerkt wurde, musste man zur Überbrückung per Telefonleitung moderieren. Peter Urban nahm diesen Vorfall gelassen: „Nein, wir senden nicht aus Kasachstan, sondern aus Düsseldorf!“.

Laut ersten Äusserungen des NDR waren Probleme in den ISDN-Leitungen der Telefonanlage aus der Düsseldorf-Arena die Ursache. Und dies trotz des immensen Aufwandes, den der ausführende NDR im Vorfeld der Produktion geleistet hatte und der doppelten und dreifach eingebauten Sicherheiten – sogar ein zusätzlicher Ü-Wagen wurde gestellt.

Zur Zeit läuft eine extra Pressekonferenz zu diesem Thema, der NDR untersucht weiterhin diesen Vorfall und wir hoffen, dass es im zweiten Semifinale besser klappt.


Die Finalisten aus dem ersten Halbfinale stehen fest

Mai 10, 2011

Nach der rund 2,5 stündigen Live-show stehen nun die zehn Länder fest, welche das Finale am Samstag mit bestreiten werden:

Serbien – Nina mit Caroban

Lithauen – Evelina Sašenko mit C’est Ma Vie

Griechenland – Loucas Yiorkas feat. Stereo Mike mit Watch My Dance

Aserbaidshan – Ell & Nikki  mit Running Scared

Georgien – Eldrine mit One More Day

Schweiz – Anna Rossinelli mit In Love For A While

Ungarn – Kati Wolf mit What About My Dreams?

Finnland – Paradise Oskar mit Da Da Dam

Russland – Alexej Vorobjov mit Get You

Island – Sjonni’s Friends mit Coming Home

Besonders verdient haben es Aserbaidshan, Finnland und die Schweiz. Insgesamt gesehen kann man mit diesem Ergebnis zufriedne sein, selten gab es so eine grosse Übereinstimmung mit der Vorhersage. Überraschungskandidat ist Lithauen – für diese schöne Ballade hat keiner mit einem Finaleinzug gerechnet!

Im Anschluss an die Sendung wird eine Pressekonferenz mit den zehn Finalteilnehmern stattfinden, in der auch deren Startreihenfolge im Finale ausgelost wird.

Mehr zum Thema und Bilder der Pressekonferenz auf www.eurovisionlive.com.


Letzte Einschätzung vor dem 1. Semifinale

Mai 10, 2011

Das erste Semifinale ist meiner Meinung nach das stärkere dieses Jahr. Hier folgt meine letzte kurze Einschätzung:

Polen – stimmungsvoller Auftakt,

Norwegen – nettes Liedchen, macht auch Spass, wird wohl aber nicht reichen

Albanien – laut und hart, aber im Finale

Armenien – sehr schwach

Türkei – türkischer Rock kommt immer in das Finale

Serbien – Retrosong, nett aber nicht besonderes

Russland – der Beitrag ist an und für sich modern und zeitgemäss, der Sänger einfach nur peinlich;

Schweiz – lalalala … Europa wird es nicht gut finden, die Jury schon

Georgien – gefällt mir nicht, aber den jüngeren Zuschauern, werden wir wohl auch im Finale sehen

Finnland – super Beitrag, dürfte es aber nach Tom Dice schwer haben; würde ich gern im Finale sehen.

Malta – es gab schon einige bessere Beiträge; sympahischer Sänger, aber das allein wird Europa nicht beeindrucken

San Marino – sehr schöner Beitrag, der die Qualität dieses Eurovisionjahres deutlich hebt; kommt hoffentlich in das Finale

Kroatien – was war das nochmal?

Island – langweilig; Zeit zum Kaffee holen

Ungarn  – eigentlich ein Favorit; aber nach den Proben bin ich mir nicht sicher, ob es für das Finale reicht.

Portugal – wird als Überraschung in das Finale einziehen!

Litauen – zu ruhig, aber qualitativ gut – aber geht es an diesem Abend um Qualität?

Aserbaidschan – sehr schön gemacht, ab in das Finale!

Griechenland – ich glaube nicht, das Greece diesmal im Finale ist, dazu ist der Song nicht ausgereift genug.

Also dürften sich folgende Länder für das Finale qualifizieren:

Polen, Albanien, Türkei, Russland, Georgien, Finnland, San Marino, Ungarn, Portugal, Aserbaishan


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